Dienstag, 2. November 2010

Was das Herz begehrt...

... ist des Kämpfens wert - oder doch nicht?!
Wer kennt es nicht, diesen ewigen Liebeskummer der immer darin mündet, sich in Erinnerungen der vergangenen schönen Tag zu legen und sich zu wünschen, es würde noch einmal so werden. Es kann sein, dass alles nochmal so wird, selbst nach dem heftigsten Knall. Aber in den seltensten Fällen bleibt das dann auch so. Nun also die Frage: Kämpft man um vergängliches, etwa wie die Liebe und eine Beziehung? Gibt man seine ganze Kraft und Hingabe nur dafür auf oder versucht man sich zu entfernen, gedanklich, körperlich und gefühlsmäßig? Versucht man eine weitere Chance zu ergattern um dann in der Verzweiflung zu versinken, sollte es nicht klappen, oder versucht man sich von den Ketten der Liebe loszueisen um letztendlich einer vergebenen Chance hinterherzutauern? Egal welchen Weg man geht, es kann immer gut und schlecht ausgehen. Es ist ein Dilemma. Denn egal was man tut, man macht irgendetwas falsch. Entweder man hört auf zu kämpfen oder man gibt sich vollständig auf. Nichts von beidem sollte passieren, die Mischung macht's auch hier. Aber eins hab ich doch gelernt nach dem ganzen Theater: Seine Probleme sollte man nicht nur auf seinen Freunden abwälzen, denn zu oft schwankt man hin und her, ändert seine Meinung und gerät in einen scheinbar unerschöpflichen Kreislauf. Wichtig ist auch, sich selbst nicht zu vergessen. Auch der Körper kann kollabieren, wenn die Psyche angeschlagen ist. Dann hilft es nur noch, sich eine Auszeit zu nehmen und darüber nachzudenken, wozu man bereit ist, für welche Ideale man kämpfen möchte. Ist die Liebe, die Beziehung mit einer Person ein Ideal, ein möglicher Lebensweg? Falls ja, ....


Jeder Mensch ist etwas. Man soll ruhig etwas von sich halten und nicht alles mit sich machen lassen. Man ist schließlich auf niemanden angewiesen. Es wird weitergehen. Hoffentlich.

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