Was mir das Leben bedeutet...

Eine ganz zentrale Frage, die ich mir immer und immer wieder stelle, meist dann, wenn ich allein bin und die Zeit habe, über mein Leben nachzudenken, ist, worauf es in meinem Leben ankommt, wovon ich mich lenken lassen soll und wie ich im besten Fall irgendwann enden werde. Ich betrachte mich dabei nicht als jemand, der die Welt in sich revolutionieren könnte und irgendwann mal als Held stirbt, weil das nicht mein Maßstab sein wird und sein kann. Jedoch sagt mir das Bild eines Alltags-Helden sehr zu, einfach aus dem Grund, dass ich sehr gerne den Menschen, die ich kenne und mit denen ich sehr gerne im Kontakt stehe, in Erinnerung bleiben würde. Aber um dieses Lebensziel zu erreichen, muss ich in meinem Leben erstmal etwas bewerkstelligen, was diese Erinnerungen überhaupt festigen könnte. Genau an dieser Stelle habe ich mir nun einige Ziele gesetzt, einige Ideale, zu denen ich stehen möchte und denen ich auch in einigen Jahren nicht den Rücken zukehre, sondern die ich viel mehr in die Welt hinaustragen möchte und auch werde. Ich will ein Verfechter der Werte sein, die ich meiner Meinung nach als richtig erachte!
Dennoch bin ich mir selbst an dieser Stelle schon dessen bewusst, dass ich nicht ewig dieser Linie treu bleiben kann und auch gar nicht werde. Leben bedeutet Veränderung, ich möchte aber nur dann von diesem Weg abkommen, wenn es wirklich nötig ist und es eventuell meinem Leben eine neue Qualität ermöglicht.

  • Das Denken ist die stärkste, die verführerischste und die gefährlichste Waffe des Menschen. Jeder sollte von seinem Denken Gebrauch machen, sollte die Welt auf ihre Grundbausteine hin durchdenken, analysieren und sollte, wenn machbar, die Welt so verändern, dass das eigene Denken nicht nur verwirklicht wird, sondern auch, dass man der Welt einen Teil von sich mitgegeben hat - Teil des Ganzen werden!

  • Menschen müssen provoziert und zu ihrem Glück getrieben werden. Viele Menschen stehen vor ihrem Glück und können es aus den verschiedensten Gründen nicht sehen, obwohl es doch so greifbar nah ist. Die Ursachen für diese Erblindung sind sehr eigen und verschieden, aber desöfteren versuchen viele, einfach beharrlich ihren Weg zu gehen, ohne sich und den eigenen Werdegang zu hinterfragen. Sie greifen immer an der gleichen Stelle an, gehen keine neuen Wege. Provokation, gezieltes Hinterfragen und das Vorhalten verschiedener Sachverhalte sollte jeden zum Umdenken bewegen können!

  • Courage dort, wo es möglich ist - egal wann und wieviel! Die Gesellschaft lebt praktisch von netten, hilfsbereiten Menschen. Dieses Ideal, dieses Ziel sollte sich jeder vor Augen führen und stets versuchen, daran festzuhalten. Es ist vollkommen egal, ob man auch mal einen schlechten Tag erwischt hat und sich selbst in den unterschiedlichsten Situationen vergessen könnte. Es handelt sich hierbei um eine gelebte Grundeinstellung. Sie ist mit sehr viel mehr verbunden, als man auf dem ersten Blick meinen könnte. Dennoch ist sie eine Maxime, der man jederzeit in dem Maße, das man für sich selber festlegen muss, nachgehen sollte. Es ist wichtig, dass man den Menschen hilft, die in akuter Not stecken und ihnen das von sich gibt, was man in den Momenten auch gerne bekommen würde! Vorrang haben die Menschen in dem persönlichen, realen Umfeld. Also vor allem denjenigen, denen man sofort unter die Arme greifen kann. Dennoch gibt es selbst hier Einschränkungen!

  • Dem Menschen widerfährt kein Schicksal, alles ist mitverschuldet, in welcher Art und Weise auch immer! Hier scheiden sich schon meine Geister, weil ich oft darüber nachdenke, ob es so etwas wie Schicksal existiert. Ich bin der Meinung, dass es wohl ein Irrtum ist zu glauben, dass wir vom Schicksal geleitet werden. Es gibt nichts, aber auch gar nichts, was nicht in den logischen Zusammenhang des Großen Ganzen passen würde. Es ist viel zu einfach zu sagen, man sei unschuldig und könne nichts dafür - Unschuld ist ein Privileg, welches keiner besitzt! So wird jeder, wenn er einen Schritt macht, sehen, dass er einen weiteren Schritt in sein Verderben gemacht haben könnte.
    Beispiel: Wenn wir heute verprügelt werden müssen wir uns fragen, warum wir überhaupt an jenem Ort zu jener Zeit gewesen sind - wahrscheinlich, weil wir es selbst so wollten und das Ausmaß nicht deuten konnten - demzufolge sind wir schuldig, zumindest mitschuldig. Deshalb gibt es auch sowas wie Schicksal nicht, denn jeder konnte aus seinem freien Willen, aus seiner Überzeugung und Eigeninitiative den Ablauf der Zeit mitbestimmen.

  • weitere werden folgen!

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