Die Gedanken beherrschen mich, Tag und Nacht,
was ich auch sage und was ich auch mach,
ich mache es falsch, habe mich selber ins Abseits gebracht,
oder wurde ich dort hin geschoben?
War es nur Zufall, dass die Gedanken so toben,
Dass ich von dort oben, kein Signal mehr erhielt?!
Ist alles nur Zufall, ist alles nur Schicksal und Pech,
Warum geht es mir schlecht, warum setzt mich das außer Gefecht,
warum nur warum? Die Frage nach dem Grund,
Die Frage weshalb, und warum geschah es in früher Stund?
Warum war das Ende so nah, und dennoch sah
ich es nicht, ließ ich ihn im Stich, obwohl
die Dankbarkeit bare Münze sein sollte?
Wenn die Jahre auch nicht immer nach dem Plane liefen,
wenn auch die Gedanken und Träume nur schliefen,
wollte niemand vom Schicksal weglaufen, im Gegenteil.
Jeder wollte dem Schicksal ins Auge schauen, doch,
als man erahnte was kommen muss, war es zu spät.
Es war schon Schluss.
Und wieder kam der Alltag hoch, wieder lebte ich in Erinnerungen,
nährte mich davon, als zu suizidieren ich mich drohte.
Ließ ich ihn allein, ließ er mich allein,
konnten wir letztendlich nicht zusammen mehr sein,
wollte das Schicksal diesen Verlauf,
das frag ich mich, jedoch krieg ich,
keine Antwort darauf.
Es sind Fragen, die schweben in meinem Kopf wie gülden Gewand,
sie malen die Geschichte scheinbar an eine Wand,
erinnern mich dran, gedenken zu wissen, dass ich nicht antworten kann.
Und doch strotzen die Fragen voll Kraft,
bohren sich ein Loch in meinen Kopf,
und fallen durch den Schacht,
direkt in meine Seele - der Grund weshalb ich mich quäle.
Und springe nun hin und her zwischen den Punkten,
und möcht doch nicht sagen, wie ich mich so fühl,
denn auch wenn dies all öffentlich zu bewundern,
lässt viele mein Schicksal nur annähernd kühl..
© Holger F.
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