Mein Kopf wie im Schwebegang, vollkommen ohne Gedanken,
Das um mich herum macht mich krank, es weist mich in die Schranken.
Das Leben geht zwar weiter, doch ohne Kraft zu tanken -
kann man bald nicht mehr, alles was bleibt:
Ein Meer voller Gedanken.
Positive Stimmung, Optimismus wird gelebt,
feindliche Gesinnung, Pessimismus unentwegt.
Eine Diskrepanz, von tief innen nach weit aussen,
Und plötzlich, in meinem Kopf, seh ich etwas sausen -
Ein Gedanke.
Gelacht wird und gefeiert, der Alltag der geht weiter
Der Geduldsfaden ausgeleiert, nichts macht mich nochmal heiter,
nichts macht mich ansatzweise glücklich,
ich bin nicht ich, ich werd beherrscht -
von einem Meer voller Gedanken.
Eine Abwesenheit der ganz besondren Art, kaum zu beschreiben,
gern hätt ich mir den Schritt erspart, denn so muss ich nur noch leiden.
Erinnerungen an die schönen, alten Zeiten, wo alles besser war,
geraten in Vergessenheit, nach all dem was geschah, und sind nur noch -
Ein Teil des Meeres.
Und dieses Meer in seiner Pracht, ruht nun in meinem Kopf,
und jeden Abend, jede Nacht, hoff ich, dass sein Herz noch pocht,
werd' enttäuscht, denn die Gewissheit, dass es nicht so ist,
reißt mich in ein tiefes Loch.
Und alles was bleibt -
Ein Meer voller Gedanken.
© Holger F.
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