Der nächste Tag in meinem verfluchten Leben ist angebrochen. Bin erst um 11 Uhr aufgestanden und schreibe deswegen erst jetzt. Meine Tabletten hab ich noch nicht genommen, werde ich gleich machen. Meine Opipramol Schlaftabletten reichen mir langsam nicht mehr aus, kann kaum noch durchschlafen, sondern wache alle 5 - 10 Minuten wieder auf. Das ist anstrengend und ätzend, es zehrt an meinen Nerven. Wie derzeit eigentlich alles. Gestern habe ich einen wunderschönen Tag mit Sarah verbracht, auch wenn nicht mehr viel von den schönen Erinnerungen an gestern übrig geblieben sind. Diese scheiss Stoffe in meinem Kopf fressen all das positive auf, nichts kann ich mehr glücklich erleben. Denn gestern ging es mir auch nicht den ganzen Tag so gut, nein, beim besten Willen nicht. Diese depressiven Phasen werden immer häufiger und dauern immer länger, auch wenn ich das langsam nur noch als Alltag bezeichnen kann. Und selbst die Pläne für die Zukunft kann ich nicht schmieden, meine Gedanken schweifen immer öfters in Richtung Suizid. Das ich das so frei raussagen kann, ist ein Wunder. Aber wenn ich das alles nicht mehr schaffe, sehe ich darin meinen letzten Ausweg. Denn niemand kann mir helfen - niemand.
Aber nun zurück zu heute, Sarah kommt gleich zu mir. Dann essen wir erstmal Nudelauflauf zum Mittag, den meine Mom gestern abend für mich gezaubert hatte, und gehen um 15.45Uhr zum Zahnarzt. Muss noch meine Zähne putzen und mich schick machen. Auch wenns schwerfällt. Heut abend mach ich dann Toast Hawaii, hoffentlich gelingt mir das. Morgen gibts dann auch schon Zeugnisse, ich hoffe, dass mein Zeugnis gelungen ist. Schade, dass er das nicht mehr sehen kann, ich ihn nicht mehr glücklich & stolz machen kann.. Alles ist so verderblich... Ich komm aus dem Loch einfach nicht mehr raus.. Mein Lebensmut hat mich schon längst verlassen, Hoffnung hab ich gar keine mehr..
Auf einen neuen Tag...
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