Ja, der Alltag nervt. Und er nagt an meinen Nerven. Langsam fange ich mich an zu hassen, ich bin in einem solchen inneren Ungleichgewicht. Ich spüre kaum noch was, die Antidepressiva lassen allmählich in ihrer Wirkung nach. Heute habe ich frische neue Schlaftabletten und Tabletten gegen diverse Schmerzen bekommen. Das lustige daran, eine mögliche Nebenwirkung durch diese Tabletten sind Depressionen. Geiler Teufelkreis, nicht? Aber die Medizin weiß auch nicht so recht, was sie bei einem solchen Problemfall wie mir machen soll. Frag ich mich auch schon seit geraumer Zeit. Irgendwie.. ach ich kann einfach gar nicht mehr. Schön, wenn man sowas öffentlich machen kann. Ich bin ja eh nur auf der Suche nach Selbstmitleid. Ich hoffe, die gebildeten und intellektuellen Leser verstehen was ich meine. Natürlich es nicht so, aber in der Gesellschaft gibt es das Thema Depressionen nicht. Grund genug also, hier weiterzuschreiben. Wenn ich jetzt schön weitererzähle, wie so das tägliche Leben eines depressiven Menschen ist, würde hier sonst was rauskommen. Ich sag nur soviel. Derzeit plagen mich Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Bauchschmerzen, Halsschmerzen, Antriebslosigkeit, Trauer, Emotionslosigkeit und Lustlosigkeit. Ausserdem Hass und viel zu viele Gedanken..
Das war es erstmal von mir...
sehr armer blog.
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