1. "Die Spendenbereitschaft der Deutschen nach der Katastrophe in Pakistan hält sich auf einem erschreckend niedrigen Niveau."
Die Medien wundern sich, dass man Pakistan nichts spendet? Wie auch, wird und wurde doch stets deklariert, dass "Terrorgruppen" aus der Gegend kämen. Was soll das?
2. "Die Regierung fordert mehr Datenschutz gegenüber Google, die mit ihrem Street View Programm wohl Einschnitte in die Privatsphäre der Deutschen in Kauf nehmen."
Gleichzeitig speichert man die Daten der Bürger/innen hermetisch, überwacht seine lieben Mitbürger/innen mit Videokameras überall, egal wie große Einschnitte dies in die Privatsphäre darstellt. Was soll das?
Fakt ist, die Medien sind ein unbeständiger Nährboden für das Wissen der Menschen. Sie drehen sich und wenden sich, wie es ihnen gerade passt, wie man am besten die Bürger polarisieren kann. Wer dann nicht aufpasst, dass er sich nicht selbst in den Kopf schießt, ist einfach nur weltenfremd!
Donnerstag, 19. August 2010
Mittwoch, 18. August 2010
Schluss machen, wenn es am schönsten ist?
Nein, auch wenn die Überschrift dies schwer vermuten ließe, ich rede nicht ausschließlich von dem Beenden einer Beziehung sondern von einer viel elementareren Grundeinstellung der Menschen. "Hör auf, wenn es am schönsten ist!" - wie kommen Menschen zu dieser Art von Ansicht, wie kann man dieses Sprichtwort tatsächlich für sich persönlich ummünzen und sich daraus einen Vorteil verschaffen? Das Sprichwort besagt, dass der Zeitpunkt des Beendigens, des Aufhörens usw. immer der ist, der am schönsten ist, also der Höhepunkt. Doch wie kann ein Mensch folgendes in sich vereinbaren und damit reinen Gewissens sagen, ja, das war richtig?
Der Mensch ist ein Individuum das durch verschiedenste Faktoren beeinflusst werden kann, durch Sprüche, Bücher, die Umwelt oder ganz besondere Freunde. Aber auch in Gruppen gibt es eine gewisse Dynamik, die das Individuum hörig machen kann. Eben durch diese Beeinflussung verzerrt sich prinzipiell das eigene Wahrnehmen, die subjektive Wahrheit wird mit den Wahrheiten der anderen nochmal subjektiviert. Wenn das Individuum normalerweise den Hauptaugenmerk auf Punkt X-Y legen würde, sind Gruppenmitglieder da ganz anderer Meinung.
Das subjektive Wahrnehmen, das Empfinden der persönlichen Gefühle bei verschiendenen Ereignissen, die innere Bewegung - all das wird in ein falsches Licht gerückt, das eigene Empfinden abgestumpft und das der anderen als das wahrhafte übernommen.
Wie kann ein Mensch in dieser Position, egal ob er nun von einer Gruppe, einem anderen Menschen oder gar von niemandem beeinflusst worden ist, das objektive Urteil fassen und den Höhepunkt für sich selbst festlegen, wobei der die Gesamtheit gar nicht überblicken kann, somit nicht den maximalen Höchst- und Tiefstpunkt betiteln kann. Dies ist ein Problem, welches diesem Zitat zu grunde liegt. Wer in der Mitte seines Lebens angekommen ist, kann zurückschauen und vorausblicken, aber zu sagen: "Da hab ich alles gehabt, was ich bekommen konnte", dass ist wahrhaftig erst am Ende möglich!
Desweiteren muss ich konstatieren, dass die menschliche Neugier eine schier unbegrenzte zu sein scheint. Und auch das menschliche Verlangen, der Dämon in einem selbst, wie es Nietzsche schrob, wird immer mehr und mehr fordern. Die Gier ist unerträglich - die Neugierde auch. Und so will das menschliche Individuum solange durchhalten, bis es einen ersten Rückschlag erleidet, also sozusagen der Moment nach dem Höhepunkt. In der Dramenkunst auch gern als abfallende Handlung bezeichnet, so ist es hier die sinkende Stimmung oder auch Euphorie, das Ausreizen des persönlichen Empfindens bis zu einer Grenze - doch wie kann ein Mensch aufhören, wenn er immer mehr will und will? Gar nicht, er wird weitermachen, bis es den ersten Rückschlag gibt, denn die Hoffnung gibt einjedem die nötige Kraft und den nötigen Ansporn dazu das eigene Wohlbefinden zu steigern. Auch hier wird deutlich, das Sprichwort entspricht nicht, oder nur begrenzt, dessen, was man sich von ihm erwartet.
Der letzte Punkt ist eigentlich an den vorherigen gekoppelt, nämlich der Sinn des menschlichen Lebens. Wenn man sich selber fragt, und mal tief in sich blickt, dann bemerkt man doch den Drang zu etwas. Dieser Drang ist in meinen Augen nichts anderes, als sein Leben mit Leben zu füllen, Erfahrungen zu sammeln, den kleinen und großen Lebenssinn zu meistern, sich materiell zu bereichern und sich fortzupflanzen. Aber generell möchte doch jeder ein Stück sich selbst hinterlassen, in die Geschichtsbücher als jemand eingehen, der revolutionäres gesehen, gedacht und gemacht hat. Seinen Namen zu ehren, von sich behaupten zu können, das Leben genossen zu haben und womöglich alle verschiedenen Seiten des Lebens gesehen zu haben. Und diese Streben nach Glück und Unglück, das Streben nach Erfahrung und Sinnhaftigkeit - dieses veranlasst Menschen dazu, auch dann zu bleiben, wenn die Party schon vorbei sein scheint. Diese Menschen sind nichts zwangsläufig besser als die anderen, verstehen u.a. aber auch, dass zu schwarz auch immer weiß dazugehört - das Leben ist ein Kontrastprogramm und jeder sollte es sich bieten!
Der Mensch ist ein Individuum das durch verschiedenste Faktoren beeinflusst werden kann, durch Sprüche, Bücher, die Umwelt oder ganz besondere Freunde. Aber auch in Gruppen gibt es eine gewisse Dynamik, die das Individuum hörig machen kann. Eben durch diese Beeinflussung verzerrt sich prinzipiell das eigene Wahrnehmen, die subjektive Wahrheit wird mit den Wahrheiten der anderen nochmal subjektiviert. Wenn das Individuum normalerweise den Hauptaugenmerk auf Punkt X-Y legen würde, sind Gruppenmitglieder da ganz anderer Meinung.
Das subjektive Wahrnehmen, das Empfinden der persönlichen Gefühle bei verschiendenen Ereignissen, die innere Bewegung - all das wird in ein falsches Licht gerückt, das eigene Empfinden abgestumpft und das der anderen als das wahrhafte übernommen.
Wie kann ein Mensch in dieser Position, egal ob er nun von einer Gruppe, einem anderen Menschen oder gar von niemandem beeinflusst worden ist, das objektive Urteil fassen und den Höhepunkt für sich selbst festlegen, wobei der die Gesamtheit gar nicht überblicken kann, somit nicht den maximalen Höchst- und Tiefstpunkt betiteln kann. Dies ist ein Problem, welches diesem Zitat zu grunde liegt. Wer in der Mitte seines Lebens angekommen ist, kann zurückschauen und vorausblicken, aber zu sagen: "Da hab ich alles gehabt, was ich bekommen konnte", dass ist wahrhaftig erst am Ende möglich!
Desweiteren muss ich konstatieren, dass die menschliche Neugier eine schier unbegrenzte zu sein scheint. Und auch das menschliche Verlangen, der Dämon in einem selbst, wie es Nietzsche schrob, wird immer mehr und mehr fordern. Die Gier ist unerträglich - die Neugierde auch. Und so will das menschliche Individuum solange durchhalten, bis es einen ersten Rückschlag erleidet, also sozusagen der Moment nach dem Höhepunkt. In der Dramenkunst auch gern als abfallende Handlung bezeichnet, so ist es hier die sinkende Stimmung oder auch Euphorie, das Ausreizen des persönlichen Empfindens bis zu einer Grenze - doch wie kann ein Mensch aufhören, wenn er immer mehr will und will? Gar nicht, er wird weitermachen, bis es den ersten Rückschlag gibt, denn die Hoffnung gibt einjedem die nötige Kraft und den nötigen Ansporn dazu das eigene Wohlbefinden zu steigern. Auch hier wird deutlich, das Sprichwort entspricht nicht, oder nur begrenzt, dessen, was man sich von ihm erwartet.
Der letzte Punkt ist eigentlich an den vorherigen gekoppelt, nämlich der Sinn des menschlichen Lebens. Wenn man sich selber fragt, und mal tief in sich blickt, dann bemerkt man doch den Drang zu etwas. Dieser Drang ist in meinen Augen nichts anderes, als sein Leben mit Leben zu füllen, Erfahrungen zu sammeln, den kleinen und großen Lebenssinn zu meistern, sich materiell zu bereichern und sich fortzupflanzen. Aber generell möchte doch jeder ein Stück sich selbst hinterlassen, in die Geschichtsbücher als jemand eingehen, der revolutionäres gesehen, gedacht und gemacht hat. Seinen Namen zu ehren, von sich behaupten zu können, das Leben genossen zu haben und womöglich alle verschiedenen Seiten des Lebens gesehen zu haben. Und diese Streben nach Glück und Unglück, das Streben nach Erfahrung und Sinnhaftigkeit - dieses veranlasst Menschen dazu, auch dann zu bleiben, wenn die Party schon vorbei sein scheint. Diese Menschen sind nichts zwangsläufig besser als die anderen, verstehen u.a. aber auch, dass zu schwarz auch immer weiß dazugehört - das Leben ist ein Kontrastprogramm und jeder sollte es sich bieten!
Dienstag, 10. August 2010
Neuer Blog? Nein, aber hoffentlich bald besser!
Ich teste mal was aus.
Weiß noch nicht, ob ich den ganzen alten Kram hier lassen soll.
Kann sein, oder eben auch nicht. Mal schauen..
Weiß noch nicht, ob ich den ganzen alten Kram hier lassen soll.
Kann sein, oder eben auch nicht. Mal schauen..
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